Zusammenfassung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Forschungsansätze zur Wirksamkeit von propriozeptivem Training, Balance-Pads und instabilen Unterlagen in der veterinärmedizinischen Rehabilitation und Haltungskontrolle von Pferden.
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| Thema | Kurzbeschreibung | Link / Referenz zur Studie |
|---|---|---|
| Verbesserung der Haltungskontrolle (Postural Control) | Untersuchung von feinen Ausgleichsbewegungen auf Balance-Pads. Reduziert messbar unkontrollierte Schwerpunktverschiebungen (Center of Pressure Displacements). Bereits vier Wochen Training verbessern das Gleichgewicht im Stand signifikant. | ScienceDirect – Veterinary Sciences (2025) |
| Aktivierung der tiefen Rückenmuskulatur | Propriozeptives Training spricht gezielt die Musculi multifidi an. Diese tiefen Muskeln stabilisieren die Wirbelsäulensegmente untereinander und sorgen für den nötigen „Spinal Lift“, welcher Dornfortsätze bei Kissing Spines entlastet. | PubMed – Core Stability Research |
| Neurologische Re-Edukation | Reaktivierung verletzungsbedingt geschonter Nervenbahnen (z. B. nach Boxenruhe oder Sehnenreizungen). Stimuliert motorische Areale im Gehirn und knüpft neue neuronale Verbindungen zur präzisen Gliedmaßensteuerung. | PubMed – Equine Neuroplasticity |
| Mentale Entspannungseffekte | Untersuchung von kontrollierten, rhythmischen Bewegungsreizen und beweglichen Plattformen. Führt zu einer Reduktion von Stressfaktoren und aktiviert den Parasympathikus – als mögliche Förderung von Losgelassenheit und innerer Regulation. | ScienceDirect – Equine Behavior Studies |
